Konzessioniertes Detektiv Unternehmen seit 1983
Ully & Ully Detektiv Unternehmen
Josef-Posch-Straße 116, A-8052 Graz +43 316 57 14 03
Gewissheit in der Partnerschaft

Unsere über 400 Partnerschaftsüberwachungen


Unsere bis dato über 400 erfolgreichen Partnerschaftsüberwachungen bestätigten zu 90 Prozent den Verdacht der Auftraggeber/innen, betreffend eine Untreue des Partners oder der Partnerin. Um Gewissheit zur Treue in der Partnerschaft zu erhalten braucht es unseren professionellen Detektiv-Einsatz. Ein Verdacht allein reicht nicht für eine gerichtsverwertbare Beweisführung.

Der auf Scheidung wegen Verschuldens klagende Teil, muss ein „ehewidriges Verhalten“ des anderen Ehepartners nachweisen. Auch mit dem Eherechts-Änderungsgesetz von 1999 bleibt eine „außereheliche Beziehung“ die häufigste Eheverfehlung und berechtigt den anderen Ehepartner, die Scheidung zu begehren.
Bei erfolgreicher Beweisführung sind in vielen Fällen die Detektivkosten, dem Auftraggeber von der ehestörenden Person, im Wege des Schadenersatzes zu erstatten.

2009 verfasst Frau Mag.a Silvia Ully, zur Erlangung des Grades einer Magistra der Naturwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Psychologie, ihre Diplomarbeit zum Thema: „Außereheliche Beziehungen: Geheimhaltungsverfahren - Ehedauer - Scheidung“ (Nachstehende Auszüge aus der Diplomarbeit, mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde das von Berufsdetektiven der Firma Ully & Ully beobachtete Verhalten von 306 Personen, welche sich im Zeitraum von 1983 bis 2009 in einer außerehelichen Beziehung befinden, analysiert. Themenschwerpunkte der Untersuchung sind dabei das Geheimhaltungsverfahren, die Ehedauer bis zu einer außerehelichen Beziehung, und die Konsequenz Scheidung nach einer außerehelichen Beziehung.

Eine einheitliche, allgemeingültige Definition von Untreue in der Ehe, bzw. zunehmend auch bei Lebensgemeinschaften, ist nicht gegeben. Die Beschreibung reicht von „Flüchtigen Begegnungen“, also situationsgebundene sexuelle Kurzzeitbeziehungen, über „Regelmäßige Sexuelle Begegnungen“ welche hauptsächlich der Erfüllung eines bestimmten sexuellen Bedürfnisses entsprechen, bis zur „Komplexen außerehelichen Beziehung“ welche die häufigste Form einer Affäre vor einer Scheidung darstellt.

Mit den soziodemografischen Variablen (Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Wohnortgröße), den ehespezifischen Variablen (Ehedauer bis zum Auftreten der außerehelichen Beziehung, Scheidung, Gesetzeslage, Kinderanzahl, Alter des jüngsten Kindes), den finanzspezifischen Variablen (Erwerbstätigkeit, Einkommen) und den psychologischen Variablen (Arbeitsplatzgelegenheit, Arbeitsstatus) können statistische Ergebnisse und die Ausprägung zum Geheimhaltungsverfahren dargestellt werden.

• Von den 306 Zielpersonen waren 114 Personen weiblichen Geschlechts und 192 Personen männlichen Geschlechts.
• Das Alter dieser Zielpersonen liegt zwischen 22 und 60 Jahren. Personen, die sich scheiden ließen, sind tendenziell älter als Personen, die sich nicht scheiden ließen.
• Bei 157 Ehepaaren lebten im gemeinsamen Haushalt minderjährige Kinder. Zielpersonen mit Kindern im Haushalt, meiden die Öffentlichkeit eher und halten sich mehr im privaten Bereich auf, als Zielpersonen, welche keine Kinder haben.
• Von den 306 Zielpersonen waren 50 Personen mit Universitätsabschluss, davon 13 weibliche und 37 männliche. Unter den 256 Personen ohne Universitätsabschluss, waren 103 Frauen und 153 Männer. Frauen haben tendenziell häufiger keinen Universitätsabschluss als Männer. Personen mit niedriger Arbeitsplatzgelegenheit für eine außereheliche Beziehung, haben häufiger keinen Universitätsabschluss und bei Akademikerinnen ist die Wahrscheinlichkeit eine hohe Arbeitsplatzgelegenheit zu haben signifikant höher.
• Die Ehedauer der Zielpersonen bis zum Eintreten einer außerehelichen Beziehung liegt zwischen ein und 35 Jahren. Männer sind tendenziell länger verheiratet als Freuen. Erwerbstätige Personen sind kürzer verheiratet als nicht erwerbstätige Personen, bis es zu einer außerehelichen Beziehung kam.
• Von den 50 Personen mit Universitätsabschluss haben sich 37 Personen nach einer außerehelichen Beziehung scheiden lassen, und 13 Personen haben sich nicht scheiden lassen. Bei den 256 Personen ohne Universitätsabschluss haben sich 195 Personen scheiden lassen und 61 Personen nicht. Personen mit niedriger Arbeitsplatzgelegenheit zu einer außerehelichen Beziehung haben sich danach häufiger scheiden lassen als Personen mit hoher Arbeitsplatzgelegenheit zu einer außerehelichen Beziehung.
• Von den 50 Personen mit Universitätsabschluss waren 49 erwerbstätig und eine Person, die nicht erwerbstätig war. Die 256 Personen ohne Universitätsabschluss, unterteilen sich in 208 Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen und 48 Personen, die nicht erwerbstätig sind. Frauen sind häufiger nicht erwerbstätig.
• Von den 50 Personen mit Universitätsabschluss hatten 18 Personen eine hohe, und 32 Personen eine niedrige Arbeitsplatzgelegenheit für eine außerehelichen Beziehung. Die 256 Personen ohne Universitätsabschluss unterteilen sich in 28 Personen mit hoher und 228 Personen mit niedriger Arbeitsplatzgelegenheit für eine außerehelichen Beziehung. Zielperson Frauen sind häufiger nicht erwerbstätig wobei der Aufraggebende Mann erwerbstätig ist. Bei der Zielperson Männer ist es genau umgekehrt, Männer sind häufiger erwerbstätig wobei die Auftraggebende Frau nicht erwerbstätig ist.
• Die Geheimhaltungsskalen zeigen, dass Zielpersonen, die in ländlichen Regionen wohnhaft sind, stärker dazu neigen, sich mit der ehestörenden Person in großer Distanz zum Ehepartner zu treffen, als Zielpersonen, die in Städtischen Regionen leben.
• Zielpersonen, die sich nach ihrer außerehelichen Beziehung nicht scheiden ließen, treffen sich eher nur kurz und an abgelegenen Orten mit der ehestörenden Person, als Zielpersonen die sich nach ihrer außerehelichen Beziehung scheiden ließen.
• Männer treffen sich eher in großer Distanz zu ihren Ehepartnerinnen als Frauen.
• Je jünger die Zielpersonen sind, desto eher meiden sie die Öffentlichkeit und halten sich bei den Treffen mit den ehestörenden Personen in privaten Bereichen auf.
• Wenn die Zielpersonen in ländlichen Regionen wohnen, die Arbeitsplatzgelegenheit niedrig ist und wenn die Zielperson nicht mehr erwerbstätig ist, dann treffen sich die Zielpersonen mit den ehestörenden Personen eher in großer Distanz zum Ehepartner.